Es ist laut, heiß und feucht. Im Keller der Schwimm­halle Klotz­sche frisst sich ein Bohrer durch den alten Beton. Sein Ziel: das Frei­legen der Stahl-Beweh­rung und eine Probe aus der Becken­un­ter­seite. Die Stelle wurde vorab fest­ge­legt – auf Grund­lage eines Katas­ters, wel­ches für die his­to­ri­sche Schwimm­halle exis­tiert und betreut von einem Sta­ti­ker­büro Schad­stellen am Bau­werk doku­men­tiert. Ein rundes Stück Mate­rial mit einem Durch­messer von fünf Zen­ti­me­tern liegt bereits ver­packt in einer Plas­tik­tüte. Es wird anschlie­ßend genauso zur wei­teren Ana­lyse in die Labore der Bau­haus-Uni­ver­sität Weimar ver­schickt wie die anderen bis zu zehn Zen­ti­meter großen Bohr­kerne. So ent­stehen ins­ge­samt elf Löcher, welche aber alle anschlie­ßend wieder fach­ge­recht ver­schlossen werden.

Die Arbeiten sind Teil des Auf­trages an die MKP GmbH. Das Inge­nieur­büro hatte mit den Unter­su­chungen zur Ursache der ein­ge­stürzten Caro­l­ab­rücke deutsch­land­weite Auf­merk­sam­keit erfahren. Zur­zeit prüfen Mit­ar­beiter auch den Zustand der Brücke Buda­pester Straße. In der Schwimm­halle Klotz­sche ist ein Vierer-Team zugange. In dieser Woche nehmen sie das von der Schlie­ßung bedrohte Bad genau­es­tens unter die Lupe, um mög­lichst Klar­heit über den Zustand zu erhalten. Wobei die „Lupe“ im kon­kreten Fall Radar- und Ultra­schall­ge­räte sind. Mit diesen wurde am ver­gan­genen Montag das abge­las­sene Becken unter­sucht. Ein­zel­auf­nahmen werden zu einem Gesamt­bild zusam­men­ge­setzt. Nur so ist es mög­lich, die ver­schie­denen Mate­ri­al­schichten zu durch­dringen und Infor­ma­tionen über ihre genaue Zusam­men­set­zung zu bekommen sowie die Ver­läufe der Stahl-Beweh­rungen zu erkennen. Denn ori­gi­nale Bau­un­ter­lagen exis­tieren für die gut 90 Jahre alte Schwimm­halle fast keine mehr. Auf­grund des Denk­mal­schutz­status sind an den Becken­fliesen keine Boh­rungen erlaubt. Umso beein­dru­ckender ist es, dass die gelben Ori­gi­nal­fliesen, abge­sehen von einem nach­ge­bes­serten Bereich mit blauen Fliesen, nach wie vor im Schwimm­be­cken kleben und von außen betrachtet noch einen guten Ein­druck ver­mit­teln. Nach heu­tigen Maß­stäben ist eine Schwimm­halle nach rund 20 Jahren sanie­rungs­be­dürftig. Diese Zeit hat das Klotz­scher Objekt mehr als ver­vier­facht. Nun scheint ihre Zeit aber gekommen. Die Hin­weise auf eine nach­hal­tige Schä­di­gung der inneren, nicht sicht­baren Bau­sub­stanz, bei­spiels­weise durch Kor­ro­sion in der Stahl-Beweh­rung sowie Riss- und Sta­lak­titen-Bil­dung am Beton, haben sich in den ver­gan­genen Jahren gehäuft. Am 5. Sep­tember 2026 droht die end­gül­tige Hallen-Schlie­ßung. Die beauf­tragten Unter­su­chungen ergänzen das Gut­achten, wel­ches die MKP GmbH bereits erstellt hatte, um feh­lende Infor­ma­tionen, ins­be­son­dere über den Zustand des Becken­bo­dens und der ‑wände. Dies ist nur mög­lich, wenn das Wasser abge­lassen ist.

Die Ergeb­nisse geben not­wen­dige Aus­künfte über den wei­teren Umgang mit dem Bau­werk. Auf ihnen ruhen zudem die letzten Hoff­nungen, das Ende auf­zu­schieben. Und falls dies nicht gelingt, können sie wenigs­tens die Mög­lich­keiten einer Not­sa­nie­rung auf­zeigen, um den Standort zu sichern, bis eine neue Schwimm­halle im Dresdner Norden steht. Zur Wahr­heit gehört aber auch, dass her­aus­kommen könnte: Der Zustand der Schwimm­halle ist noch schlechter als gedacht und eine Sanie­rung würde keinen Sinn machen. Bis Mitte August 2026 sollen die Ergeb­nisse vor­liegen. Dann herrscht end­lich Gewissheit.

Bis dahin sind die Mit­ar­beiter der MKP GmbH mit der Aus­wer­tung der Labor­er­geb­nisse beschäf­tigt. Die ermit­telten mecha­ni­schen und che­mi­schen Werte dienen als Ent­schei­dungs­grund­lage: Können befürch­tete Sze­na­rien aus­ge­schlossen werden? Oder erweisen sich Dinge, die im Raum stehen, als plau­sibel? Wie hoch ist der Kor­ro­si­ons­grad? Die Druck­fes­tig­keit und die Dichte des Betons werden genauso bewertet wie die Zug­fes­tig­keit des Stahls. Das Gesamt­bild muss einen sicheren Schwimm­hal­len­be­trieb gewährleisten.

Eine neue Pho­to­vol­taik-Anlage im Georg-Arn­hold-Bad ging jetzt ans Netz. Die 306 Paneele, jedes knapp zwei Qua­drat­meter groß, befinden sich auf dem Dach der Sau­na­land­schaft und pro­du­zieren eine Maxi­mal­leis­tung von 140 kW. Ins­ge­samt wurde eine Fläche von 612 Qua­drat­me­tern über­baut. Wie üblich wurden die Module in Ost-West-Aus­rich­tung ange­ordnet und mit einem Nei­gungs­winkel von 12 Grad auf­ge­stellt. Die erzeugte Leis­tung ent­spricht einem Fünftel des Tages­ver­brau­ches des Georg-Arn­hold-Bades und wird kom­plett für dieses ein­ge­setzt. Der jähr­liche Aus­stoß von Koh­len­stoff­di­oxid ver­min­dert sich dadurch um mehr als 40 Tonnen. „Wir leisten damit unseren Bei­trag für den Kli­ma­schutz und sparen lang­fristig auch Geld“, erklärt Annette Scheibe-Zokov, die Geschäfts­füh­rerin der Dresdner Bäder GmbH. Für das Pro­jekt hat das Unter­nehmen 175.000 Euro investiert.

Nach dem Naturbad Mockritz und dem Schwimmsport­komplex am Frei­berger Platz ist die PV-Anlage auf dem Georg-Arn­hold-Bad bereits die dritte ihrer Art, mit wel­cher die Dresdner Bäder auf erneu­er­bare Ener­gien setzen. In den kom­menden Jahren sind wei­tere geplant, unter anderem auf der Schwimm­halle Bühlau.

Im Luftbad Dölzschen ver­schiebt sich der für den 29. Mai 2026 geplante Sai­son­start. Die Dresdner Bäder GmbH reagiert auf die unge­plante Situa­tion und setzt das Freibad-Per­sonal vor­über­ge­hend in der Schwimm­halle Bühlau ein. So kann dort kurz­fristig das Schwimm­an­gebot erwei­tert werden: Ab Montag, dem 1. Juni 2026, hat das Hal­lenbad dann mon­tags bis frei­tags jeweils von 14 bis 21 Uhr geöffnet und damit an diesen Tagen jeweils vier Stunden länger. Die Öff­nungs­zeiten an den Wochen­enden (13 bis 19 Uhr) bleiben unver­än­dert. „Mit der Sofort-Maß­nahme han­deln wir schnell und ver­ant­wor­tungs­voll. Wir setzen das ver­füg­bare Per­sonal dort ein, wo es den Bade­gästen unmit­telbar zugu­te­kommt. Mit der erwei­terten Öff­nung der Schwimm­halle Bühlau schaffen wir ad hoc ein All­wet­ter­an­gebot für Schwimmer.“, erklärt Annette Scheibe-Zokov, Geschäfts­füh­rerin der Dresdner Bäder GmbH.

Die Rege­lung gilt zunächst über­gangs­weise. Die Dresdner Bäder GmbH hofft nach wie vor, dass das FKK-Luftbad in Dölzschen zeitnah öffnen kann. Sobald es einen kon­kreten Termin dazu gibt, infor­miert das Unter­nehmen umge­hend über die wei­teren Schritte.

Der Öff­nung des Stau­see­bades Cossebaude, des Natur­bades Mockritz, der Frei­bäder Wostra und Cotta sowie des Wald­bades Langebrück am mor­gigen Freitag, dem 29. Mai 2026, steht nichts im Weg. Das Georg-Arn­hold-Bad, das Kom­bibad Prohlis, das Strandbad Wostra sowie die Bade­stellen Weixdorf und Weißig hatten bereits mit ihrer Frei­bad­saison begonnen. Infor­ma­tionen zu den Öff­nungs­zeiten sowie den Ein­tritts­preisen sind auf der Inter­net­seite der Dresdner Bäder GmbH zu finden: www.dresdner-baeder.de

Die Frei­bad­saison ist in meh­reren Dresdner Bädern bereits am 13. Mai 2026 gestartet. Der für den 29. Mai 2026 geplante Sai­son­start im Luftbad Dölzschen ver­schiebt sich jedoch bis auf Wei­teres. Hin­ter­grund sind noch offene Klä­rungs­fragen mit dem Gesund­heitsamt zum Sai­son­start des Luft­bades Dölzschen. Die Dresdner Bäder GmbH wurde hier­über in dieser Woche infor­miert. Der Aus­tausch läuft der­zeit. Bis zum Abschluss der Klä­rung wird das Luftbad Dölzschen nicht geöffnet. Sobald eine belast­bare Ent­schei­dung zum wei­teren Vor­gehen vor­liegt, infor­miert die Dresdner Bäder GmbH. Die Dresdner Bäder GmbH bittet alle Bade­gäste um Verständnis.

Das Wasser ist bereits gewech­selt, die Umwälz­an­lagen zur Auf­be­rei­tung ver­richten ihren Dienst und die finalen Arbeiten am neuen Spiel­platz werden gerade abge­schlossen. Das Georg-Arn­hold-Bad ist bereit für die anste­hende Som­mer­saison. Am kom­menden Mitt­woch, dem 13. Mai 2026, startet Dres­dens zen­tralstes Freibad zusammen mit dem Kom­bibad Prohlis sowie den Bade­stellen Weixdorf und Weißig. Das „Arni“ feiert dieses Jahr sein 100-jäh­riges Bestehen. Mit dem Spiel­platz, den es dort vorher so nicht gab, macht es sich selbst ein großes Geschenk. Für Kinder gibt es künftig ein Klet­ter­ge­rüst mit Rut­sche, dazu ein Karus­sell sowie eine Dop­pel­schaukel. Für Jugend­liche und Jung­ge­blie­bene wurde daneben ein „Trimm-Dich-Pfad“ mit Sport­ge­räten errichtet. Um das Areal im west­li­chen Bad­be­reich sind zudem meh­rere neue Bänke aufgestellt.

Das Jubi­läum wird in einem offi­zi­ellen Akt am 27. Mai genau 100 Jahre nach der Bader­öff­nung zele­briert. Am dar­auf­fol­genden Wochen­ende gibt es dann ein zwei­tä­giges Fami­li­en­fest am 30. und 31. Mai. Bis zum Jah­res­ende folgen wei­tere Events.

Das Georg-Arn­hold-Bad ist nicht das ein­zige Freibad, in wel­ches die Dresdner Bäder GmbH in den ver­gan­genen Monaten inves­tiert hat. Am Strandbad Wostra wurden die Zuwe­gung und die Zufahrt neu gebaut, so dass das Parken künftig geord­neter erfolgen kann. Außerdem erhielt der Ein­gangs­be­reich eine neue Dreh­kreuz­an­lage sowie einen Ticket­au­to­maten für bar­geld­loses Bezahlen. Not­wen­dige Kun­den­in­for­ma­tionen werden künftig auf einem Bild­schirm ange­zeigt. Für das Kom­bibad in Prohlis wurden neue Son­nen­schirme ange­schafft, um attrak­tive Schat­ten­plätze auf der Ter­rasse zu gestalten. Diese können ebenso ange­mietet werden wie die neuen Strand­körbe im Freibad Cotta.

Im Naturbad Mockritz wurde das Kin­der­plansch­be­cken saniert. Außerdem betreut seit dieser Saison ein Experte die Anlage, um den Zer­ka­rien-Befall ein­zu­dämmen. Dafür werden im Teich in einem ersten Schritt über 50 Jung-Fische ange­sie­delt, welche die Schne­cken fressen sollen. Das Stau­seebad Cossebaude, wel­ches am 1. August mit einem großen Fest sein 90-jäh­riges Bestehen feiert, hat eine neue Schaukel erhalten. Außerdem wurden dort die Auf­sichts­türme frisch gestrichen.

Erfreu­li­cher­weise konnten dieses Jahr alle nötigen Stellen für Sai­son­kräfte – also Ret­tungs­schwimmer, Kas­sierer und Platz­warte (m/w/d) – bereits im Vor­feld besetzt werden. Die Ein­tritts­preise werden über alle Tarife hinweg im Ver­gleich zum Vor­jahr um 1 Euro ange­hoben. Wer sein Ticket online bucht, zahlt aller­dings nur 0,50 Euro mehr. Mit Beginn der Frei­bad­saison schließen die Saunen ab 11. Mai bis zum 24. Sep­tember. Die Schwimm­hallen öffnen nach ihrem Sommerfahrplan.

 

Öff­nungs­zeiten Dresdner Freibäder

ObjektSaisonÖff­nungs­zeiten
Georg-Arn­hold-Bad13. Mai – 13. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 21 Uhr;

Früh­schwimmen vom 1. Juni bis 28. August mon­tags bis freitags

6 bis 8 Uhr

Kom­bibad Prohlis13. Mai – 13. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 19 Uhr;

Früh­schwimmen in Som­mer­fe­rien mon­tags, mitt­wochs, don­ners­tags, frei­tags 6 bis 8 Uhr

Stau­seebad Cossebaude29. Mai – 6. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 19 Uhr
Naturbad Mockritz29. Mai – 6. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 19 Uhr
Freibad Wostra29. Mai – 6. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 19 Uhr
Strandbad Wostra18. Mai – 13. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 19 Uhr
Freibad Cotta29. Mai – 6. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 19 Uhr
Waldbad Langebrück29. Mai – 6. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 19 Uhr
Luftbad Dölzschen29. Mai – 6. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 19 Uhr
Bade­stelle Weixdorf13. Mai – 13. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 19 Uhr
Bade­stelle Weißig13. Mai – 13. Sep­tember 2026täg­lich 10 bis 19 Uhr

 

Öff­nungs­zeiten Dresdner Hal­len­bäder ab 11. Mai

ObjektÖff­nungs­zeitenSchließ­zeit
Georg-Arn­hold-Badtäg­lich 10 bis 21 Uhr

(13. Mai bis 13. September)

keine
Schwimmsport­komplex

Frei­berger Platz

mon­tags, mitt­wochs, frei­tags 14 bis 20 Uhr, diens­tags und Don­nerstag 14 bis 22 Uhr (11. Mai bis 6. Sep­tember; in den Som­mer­fe­rien mon­tags bis frei­tags 14 bis 20 Uhr); Früh­schwimmen mon­tags, diens­tags, don­ners­tags und frei­tags 6 bis 8 Uhr, in den Som­mer­fe­rien 6 bis 10 Uhr6. bis 8. Juli
Kom­bibad Prohlismon­tags bis frei­tags 10 bis 22 Uhr, sams­tags bis 21 Uhr, sonn­tags bis 19 Uhr; Früh­schwimmen mon­tags, mitt­wochs, don­ners­tags und frei­tags 6 bis 8 Uhr4. Juli bis 16. August
Schwimm­halle Bühlaumon­tags bis frei­tags 16 bis 19 Uhr, Wochen­ende 13 bis 19 Uhr; Früh­schwimmen diens­tags und frei­tags 6 bis 8 Uhr4. Juli bis 16. August
Nordbadkeine11. Mai bis 13. September
Schwimm­halle Klotzschefrei­tags 14 bis 17 Uhr27. Juni bis 13. September

Die Dresdner Bäder GmbH startet Mitte Mai 2026 in ihre Frei­bad­saison. Wie gewohnt stellt das Unter­nehmen diesen Sommer ein breites und ver­läss­li­ches Angebot in allen Frei­bä­dern, und damit auch in den von der Schlie­ßung bedrohten Stau­seebad Cossebaude sowie Luftbad Dölzschen, sicher. Mit Sai­son­be­ginn ist aller­dings eine Preis­an­pas­sung unum­gäng­lich. Für den Besuch werden dann tarif­über­grei­fend 1 Euro mehr als im Vor­jahr fällig. Wer aller­dings sein Ticket im Voraus oder vor Ort online bucht, muss nur 0,50 Euro zusätz­lich bezahlen. Mit der stär­keren För­de­rung von Online-Tickets setzt die Dresdner Bäder GmbH auf eine moderne Besu­cher­steue­rung und bietet gleich­zeitig einen direkten Preis­vor­teil. Auch an den Ermä­ßi­gungen des bewährten Fei­er­abend­ta­rifs (für die letzten drei Öff­nungs­stunden) wird fest­ge­halten. „Unser Anspruch ist es, die Frei­bäder als attrak­tive Orte für Erho­lung, Bewe­gung sowie gemein­sames Erleben wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und gleich­zeitig ver­läss­lich geöffnet zu halten“, erklärt Geschäfts­füh­rerin Annette Scheibe-Zokov.

Hin­ter­grund der Preis­an­pas­sungen sind ins­be­son­dere gestie­genen Kosten für Energie, Per­sonal sowie Mate­ria­lien und Dienst­leis­tungen. Ziel ist es, die Ange­bote lang­fristig stabil und wirt­schaft­lich trag­fähig zu sichern. Dabei unter­scheidet die Dresdner Bäder GmbH klar zwi­schen ihrem Auf­trag und der Frei­zeit­off­erte: Schwimm­aus­bil­dung sowie Schul- und Ver­eins­sport bleiben zen­trale Bestand­teile der öffent­li­chen Daseins­vor­sorge. Der Besuch von Frei­bä­dern ist dar­über hinaus ein frei­wil­liges Angebot, wel­ches aller­dings kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt werden soll. „Wir inves­tieren gezielt in Qua­lität, Sicher­heit und Auf­ent­halts­kom­fort, damit unsere Frei­bäder für Familien, Kinder und alle Gene­ra­tionen attrak­tive Som­mer­orte sind“, sagt Annette Scheibe-Zokov. Bei­spiels­weise wird der­zeit im Georg-Arn­hold-Bad der Spiel­platz erneuert und erwei­tert, so dass er im Jubi­lä­ums­jahr zum 100. Geburtstag des Objektes die Anlage deut­lich auf­wertet. Im Strandbad Wostra wurde ein neuer Kas­sen­au­tomat auf­ge­stellt, um den Zugang zu erleich­tern. Das Naturbad Mockritz erhält eine Auf­fri­schung des Kin­der­be­ckens. Im Kom­bibad Prohlis gibt es neue Son­nen­schirme als Schat­ten­spender sowie im Freibad Cotta neue Strand­körbe zum Aus­leihen. Im Stau­seebad Cossebaude werden zudem die Über­wa­chungs­türme neu gestrichen.

Die Dresdner Frei­bad­saison startet dieses Jahr wieder gestaffelt:

  • ab 13. Mai 2026
    Georg-Arn­hold-Bad, Kom­bibad Prohlis sowie die Bade­stellen Weixdorf und Weißig
  • ab 18. Mai 2026
    Strandbad Wostra
  • ab 29. Mai 2026
    Stau­seebad Cossebaude, Naturbad Mockritz, Frei­bäder Wostra und Cotta,       Waldbad Langebrück sowie Luftbad Dölzschen

Diese Ein­tritts­preise gelten ab dieser Freibadsaison:

ObjektTages­karte / Online-PreisFei­er­abend-Tarif /

Online-Preis

Früh­schwimmen / Online-Preis
Georg-Arn­hold-Bad

Kom­bibad Prohlis

Erwach­sene

Ermä­ßigte

Kinder

7,00 € / 6,50 €

6,00 € / 5,50 €

4,00 € / 3,50 €

6,00 € / 5,50 €

5,50 € / 5,00 €

3,50 € / 3,00 €

5,00 € / 4,50 €*

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Stau­seebad Cossebaude

Naturbad Mockritz

Freibad Wostra

Freibad Cotta

Erwach­sene

Ermä­ßigte

Kinder

6,00 € / 5,50 €

4,00 € / 3,50 €

3,50 € / 3,00 €

5,00 € / 4,50 €

3,50 € / 3,00 €

3,00 € / 2,50 €

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Strandbad Wostra

Waldbad Langebrück

Luftbad Dölzschen

Erwach­sene

Ermä­ßigte

Kinder

5,00 € / 4,50 €

3,50 € / 3,00 €

3,00 € / 2,50 €

4,00 € / 3,50 €

3,00 € / 2,50 €

2,50 € / 2,00 €

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*nur vom 1. Juni bis zum 28. August 2026 im Georg-Arnhold-Bad

Das aktu­elle Kalen­der­jahr steht für die Dresdner Bäder GmbH ganz im Zei­chen des großen 100-jäh­rigen Jubi­läums des Georg-Arn­hold-Bades. Monat­lich finden dazu seit Jah­res­be­ginn Ver­an­stal­tungen statt. Die ersten, wie der Aqua-Fit­ness-Abend oder eine his­to­ri­sche Füh­rung, waren aus­ver­kaufte Publi­kums­renner. Die nächsten High­lights warten nun am kom­menden Freitag und Samstag (6. und 7. März 2026): Die Wie­der­auf­lage der Sauna-Nächte, welche bereits vor Jahren ein beliebtes Event waren. Unter dem Motto „100 Jahre Arni“ wird den Gästen jeweils von 20 bis 1 Uhr einiges geboten: vom Emp­fang mit Sekt oder O‑Saft über stünd­liche, beson­dere Auf­güsse bis Mit­ter­nacht in der Pan­ora­ma­sauna, ver­schie­denen Snacks danach, bis hin zu Klang­schalen-Zere­mo­nien und Pee­lings. Die Abende erhalten durch Live-Musik ein beson­deres Ambi­ente. Auch His­to­rien-Freunde kommen auf ihre Kosten: Im Silence-Room wird ein Film gezeigt, der sich der Geschichte des Bades und seiner Ein­ord­nung in die Dresdner Stadt­ge­sell­schaft widmet.

Tickets für diese außer­ge­wöhn­li­chen Stunden sind im Web­shop der Dresdner Bäder GmbH (https://webshop.dresdner-baeder.de/de/slotgroupdetails/28) oder an der Bad­kasse im Vor­ver­kauf für 49 Euro erhält­lich. Sollten an den Ver­an­stal­tungs­tagen noch Rest­karten ver­fügbar sein, werden diese an der Abend­kasse ver­kauft. Die Sau­na­land­schaft „Schwitzen zwi­schen Alten Meis­tern“ ist am Freitag sowie am Samstag jeweils von 10 bis 19 Uhr regulär geöffnet, bevor nach einer Stunde Rei­ni­gungs­pause die Sauna-Nächte beginnen. Die dar­auf­fol­gende Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung ist wieder eine his­to­ri­sche Füh­rung und findet am 11. April 2026 um 11 Uhr statt. Auch dafür ist bereits jetzt eine Anmel­dung im Dresdner-Bäder-Web­shop mög­lich: https://webshop.dresdner-baeder.de/de/slotgroupdetails/24.

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